In den sechs Kitas unserer Pfarreieiengemeinschaft heißen wir alle Kinder mit ihren Familien herzlich Willkommen!

Unser Schwerpunkt

Das Kind ist Ausgangspunkt und Mittelpunkt unserer pädagogischen Arbeit. Die Integration christlicher Werte und das gelebete Evangelium sind die Wurzeln dieser Arbeit. Und so geben wir die Botschaft des Evangeliums an Kinder und Eltern weiter. In unserer alltäglichen Arbeit leben wir mit den Kindern und ihren Familien und legen viel Wert auf die folgenden Punkte:

  • Wir nehmen die Kinder in ihrer Einmaligkeit an und achten diese.

  • Wir bieten Kindern die Möglichkeit Gebogenheit zu erfahren und Zuverlässigkeit zu erleben.

  • Wir gestalten den Alltag mit Regeln und Ritulen, die den Kindern Sicherheit und Orientierung geben.

  • Wir begleiten Kinder in ihrer ganzheitlichen Entwicklung und geben ihnen die Zeit und den Raum, die sie dafür benötigen.

  • Wir begleiten Kinder mit Angst, Trauer oder Verlust, und helfen ihnen, diese anzunehmen.

Natürlich hat die Zusammenarbeit mit den Müttern und Vätern einen hohen Stellenwert. Und so sehen wir Eltern als Bündnispartner in einer Erziehungspartnerschaft.

Aus dem Alltag unserer Kitas

In unserer Pfarreiengemeinschaft haben wir zurzeit sechs Kindertagesstätten. Diese Kitas sind wichtige Orte unserer Kirchengemeinden, wo Leben und Glauben auf unterschiedliche Weise für die Kinder aber auch ihre Eltern erfahrbar wird. Die Mitarbeitenden der Kitas haben sich überlegt hier auf der Hompage immer wieder unter der Überschrift „Aus dem Alltag unserer Kitas“ die Gemeinden ein Stück an ihrem Erleben teilhaben zu lassen. So soll jeden Monat aus einer der sechs Kitas ein kurzer Impuls zu dem, was gerade so in der Kita aktuell ist, vorgestellt werden.

Der Herbst bietet sich an, mit allen Sinnen erlebt zu werden. Im November verändert sich das Licht. Morgens, auf dem Weg in die Kita, sehen die Kinder den Nebel aufsteigen. Geheimnisvoll und auch ein bisschen gruselig kann dies dem ein oder anderen vorkommen. Im Laufe des Vormittags schleicht sich die Sonne hinter den Wolken hervor und die bunten Blätter der Bäume zeigen ihre Farben. Unter den Füßen raschelt das Laub. Die Kastanien fallen herab und sind für Kinder jeden Alters ein tolles Spielzeug.

Die glänzenden braunen Kugeln fassen sich gut an, sie passen in viele Gefäße und machen die schönsten Geräusche, wenn sie wieder herausprasseln.

Auch verschiedene Kunstwerke lassen sich mit ihnen herstellen. Die Kleineren lassen sie durch die Farbe rollen, die Größeren bauen gleich ganze Fahrzeuge daraus.

Am Nachmittag kommt dann die Dunkelheit zurück. Endlich Zeit, die Laternen leuchten zu sehen. Und die Martinsgans zu probieren, denn auch der Gaumen mag den November.

Zu Beginn der Adventszeit haben sich die Kindergartenkinder der Kita St. Hedwig in Alfhausen am Adventsweg zu einem gemeinsamen Morgenkreis getroffen.

Dort wurde ihnen durch eine Legeübung die Ankunft des Friedenskönigs nähergebracht.

Alle Kinder haben der Geschichte gespannt zu gehört und an der Legeübung teilgenommen.

Dem Weihnachtsgeheimnis auf der Spur                 

Kommt mit in das Land des Erzählens! In diesem Land gibt es viele saftige Wiesen. Schafherden ziehen Jahr für Jahr über das Land und weiden. Im Sommer wogt das reife Korn auf den Äckern, und wenn die Zeit der Ernte da ist, helfen viele Menschen, die Ähren zu schneiden und das Korn zu dreschen. Für alle ist genug da, so hat es Gott der Schöpfer eingerichtet. Für alle ist genug da! (Symbole: Brot und Krug)

Und doch, viele Menschen sind noch arm. Sie warten auf Frieden für sich und ihre Familie. Und sie fragen: wann wird es endlich Frieden geben, wann…? In ihren Herzen sind Bilder lebendig, sie halten ihre Hoffnung wach. Gott wird zu uns kommen, zu den kleinen Leuten in unserem Land. Er hat es versprochen… (Symbole: Wasserwellen und Haus mit der Friedenstaube)

Und wenn es dunkel ist im Winter, und wenn Finsternis und Kälte in ihnen aufsteigen, dann erinnern sie sich, dass Gott es ihnen versprochen hat: Der Friedenskönig wird kommen, und er wird alle Dunkelheit vertreiben, wie ein helles warmes Licht. Er zeigt euch gute Wege, und euer Herz wird warm von seinen Worten, wenn ihr sie hört. Und dann werdet ihr spüren: Gott hat euch lieb, und darum ist er euch ganz nah. Gott ist euch ganz nah! (Symbole: leuchtende Kerzen und Friedenskrone)

Einige von ihnen haben nach Zeichen am Himmel gesucht. Sie haben einen großen Stern entdeckt. Das erinnert sie an Gottes Versprechen: Ein Stern wird aufgehen aus meinem Volk, und sein Glanz wir die ganze Welt erhellen, die ganze Welt… Fürchte dich nicht, hab keine Angst, du kleines Bethlehem, du bist ausgewählt, bald wird er kommen, der König des Friedens. (Symbole: großer Stern)

So ist es vor langer Zeit geschehen, und so ist es in jedem Jahr neu: Viele, viele Menschen auf der Welt warten auf die Ankunft des Friedenskönigs.

 

Die Kinder und das Team der Kita St. Hedwig Alfhausen wünschen allen eine besinnliche Adventszeit und ein gesegnetes Weihnachtsfest.

Die Fastenzeit-eine besondere Zeit aus dem Elisabeth Kindergarten Vörden

Bild von Michal Jarmoluk auf Pixabay

Auch in diesem Jahr beschäftigen wir uns im Elisabeth-Kindergarten in Vörden mit der Fastenzeit. Eine Zeit, die wir nutzen über unser Verhalten nachzudenken, etwas besonders in den Blick nehmen, auf etwas zu verzichten. Während dieser Zeit wird uns dabei eine besondere Frau begleiten, unsere Namensgeberin: Die Heilige Elisabeth von Thüringen

In Ungarn geboren, bereits mit 4 Jahren zur Heirat versprochen kam sie auf die Wartburg nach Eisenach. Dort heiratete sie mit 14 Jahren Landgraf Ludwig den IV von Thüringen. Elisabeth war in jungen Jahren schon sehr fromm und betete viel. Sie war immer bemüht den Armen und Kranken zu helfen und gab dafür nicht nur viel von ihrem Vermögen, sondern pflegte die Kranken auch selbst. In den Adelskreisen war diese Hilfsbereitschaft nicht gerne gesehen. Eines Tages wollte Elisabeth die Burg mit einem Korb voll Brot verlassen, da traf sie auf Ludwig der sie fragte, was denn in ihrem Korb sei. Elisabeth öffnete den Deckel und in dem Korb lagen ausschließlich duftende Rosen. Dieses Rosenwunder ist wohl die bekannteste Geschichte von der heiligen Elisabeth.

Auch im Kindergarten haben wir zu Beginn der Fastenzeit die Geschichte von Elisabeth gehört und uns überlegt. was es denn mit der Fastenzeit zu tun haben könnte.

Gutes tun - Anderen helfen - Auf etwas verzichten - Für andere da sein

Viele dieser Eigenschaften von der heiligen Elisabeth wollen wir in der Fastenzeit in den Vordergrund stellen. Doch was bedeutet das konkret für uns im Kindergarten? Wie können wir Gutes tun, anderen helfen, verzichten oder auch für andere da sein?

Viele Kinder haben großartige Ideen was wir machen können: Anderen Kindern helfen z.B. beim Jacke zumachen, beim Aufräumen unterstützen, Spielzeug teilen, trösten, Rücksicht nehmen, Kleinere vorlassen und noch vieles mehr.

Auch die aktuelle Friedenslage geht nicht spurlos an uns vorüber. Hier wollen wir mit einer gemeinsamen Aktion nach unserem Kindergottesdienst auf unserem Spielplatz selbst Gebasteltes verkaufen und für Not leidende Kinder spenden.

Ein wenig mehr Rücksicht von allen aus der Kita lässt unser Miteinander zur Fastenzeit besonders werden.

Ansprechpartnerinnen in den einzelnen KiTas

Michaela LohbeckLeitung des Kindergarten Zur FreudeKath. Kindertagesstätte Zur Freude
Hasestraße 2
49593 Bersenbrück
Telefon: 05439 2476E-Mail schreiben

Marianne PeukertLeitung der Kindertagesstätte und des Familienzentrums Arche Noah Kath. Kindertagesstätte und Familienzentrum Arche - Noah
Goethestraße 2
49593 Bersenbrück
Telefon: 05439 - 92903 E-Mail schreiben

Ute BäkerLeitung der Kita St. Katharina Kita St. Katharina
Bahnhofstraße 39A
49597 Rieste
Telefon: 5464 5895E-Mail schreiben

Ulrike Droste-BohneLeitung der Kita St. PaulusKita St. Paulus
Am Burghof 1
49434 Neuenkirchen-Vörden
Telefon: 05495 1251E-Mail schreiben

Ulla LüschenLeitung der Kath. Kindertagesstätte St. Hedwig, Alfhausen Gartenstr. 28
494594 Alfhausen
Telefon: 05464 2246E-Mail schreiben

Mechtild BergmannLeitung der Kath. Kindergarten St. ElisabethHinnenkamper Kirchweg 1
49434 Neuenkirchen-Vörden
Telefon: 05495-989488-0E-Mail schreiben

Ansprechpartner der Kirchengemeinde

Matthias Lemper Pastoraler Koordinator

Telefon: 05439 8099920E-Mail schreiben

Titelbild von Esi Grünhagen auf Pixabay