14.03.22

Virtuelle Hungertuchwallfahrt – MISEREOR-Fastenaktion Es geht! Gerecht.

Da die Hungertuchwallfahrt - wie schon im vergangenen Jahr - aufgrund der Corona-Situation nicht in der traditionellen Form stattfinden konnte, sind viele Wallfahrer (von Kiel im Norden bis Freiburg im Süden) deutschlandweit vor der eigenen Haustür aktiv geworden. In Vörden wurde vom 28. Februar bis zum 4. März von 8 Uhr bis 8.30 Uhr eine Mini-Wallfahrt durch den schönen Pfarrgarten angeboten.

Bei Sonnenschein  und kühlen Temperaturen hat die kleine Gruppe die morgendliche Auszeit mit Betrachtung des Hungertuchs und Impulsen sehr positiv empfunden.

Am Samstag, 05. März, fuhren vier Personen zur Kirche nach Rulle, wohin eine Dame aus Osnabrück mit Fahrrad anreiste. Gemeinsam sind wir gut 12 km auf dem Jakobsweg – teils entlang der Nette – vorbei an Knollmeyers Mühle durch das Nettetal, den Bürgerpark bis zur Osnabrücker Altstadt gepilgert. Unterwegs wurde eine Statio zum Hungertuch gehalten. Am Ziel besuchten wir vor der Marienkirche die Installation „Hunger nach Leben“ des Osnabrücker Künstlers Volker Johannes Trieb. Den Abschluss unserer Wallfahrt bildete die Feier des Gottesdienstes um 17 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche, an der u.a. zwei langjährige Hungertuchwallfahrer aus dem Südkreis von Osnabrück und Regina Wildgruber – beim Bistum zuständig für Weltkirche – teilnahmen.

Um einen Eindruck von den Etappen der Wallfahrer zu erhalten, kann man deren Berichte unter www.hungertuchwallfahrt.de (weiter dem Link 2022 folgen)  nachlesen.