04.03.22

Franziskaner-Minoriten in der Ukraine sind Seelsorger und Fluchthelfer

„Helfen“ ist auch das Stichwort unserer Brüder, die zur Provinzkustodie Ukraine gehören. Sie leben in fünf Konventen, die – Gott sei Dank – in den ersten Kriegstagen bislang nicht Opfer von Raketenangriffen geworden sind.

Die Brüder helfen als Seelsorger, sie geben aber auch Lebensmittel aus und nehmen Binnenflüchtlinge auf, unter anderem eine Schwesterngemeinschaft, die vor dem Krieg fliehen musste.
Br. Stanisław Pękala, der Sekretär der Kustodie, beschreibt die Situation für den Konvent in Lemberg, 70 Kilometer von der polnischen Grenze entfernt:

„Unser Kloster liegt im Stadtzentrum und ist bislang ein halbwegs sicherer Ort. Am ersten Tag des Krieges hat ein Gemeindemitglied, das zu den Waffen gerufen wurde, in unserer Kirche geheiratet. Ein Kind wurde getauft, bevor der Vater in den Krieg musste. Viele unserer Gläubigen sind aus Angst um ihr Leben und das ihrer Kinder nach Polen geflohen. Die Brüder versuchen, die Hilfe zu koordinieren, die Menschen zur Landesgrenze zu transportieren und humanitäre Hilfe in die Stadt zu bringen.“

 

Wir wollen helfen!

Auch wir in unserer Pfarreiengemeinschaft wollen die Franziskaner-Minoriten unterstützen.

Das Kloster Schwarzenberg unterstützt die Flüchtlingshilfe in Nieledew und die Arbeit der Brüder in den ukrainischen Minoritenklöstern.

Wir garantieren: Alle Spenden kommen zu 100% bei den Betroffenen an.

 

Spendenkonto:
Sparkasse Scheinfeld
IBAN: DE04 7625 1020 0810 4007 05
Bitte Stichwort „Ukrainehilfe“ und Adresse angeben.

 

 

weitere Information finden sie in dem PDF Dokument zum Download.