09.09.21

Familiengottesdienst nach den Sommerferien

Nach dem Ende der Sommerferien fand am Sonntag, dem 5. September 2021, unter Leitung von Pfarrer Jan Wilhelm Witte draußen vor der St.–Vincentius-Kirche ein ganz besonderer Familiengottesdienst statt. Über 250 Besucher aus allen Altersgruppen nahmen teil, darunter viele junge Familien mit kleinen Kindern. „Coming- Home oder Herzlich Willkommen Zuhause“ war der Grundgedanke.

Die Vorbereitung hatten die Mitglieder des Familienmesskreises übernommen. Mitglieder des Pfarrgemeinderates und des Kirchenvorstandes hatten den Kirchplatz für den Außengottesdienst hergerichtet. Gemeindereferent Maximilian Bergmann begrüßte alle Urlaubs- und Ferienrückkehrer, darunter auch die Teilnehmer der drei Zeltlager der Katholischen Jugend, der Kolpingsfamilie und des Schützenvereins Drei Burskupper. Die beiden Letztgenannten hatten sogar ihr selbst gestaltetes Banner mitgebracht.

Zum Verständnis der liturgischen Texte gab es zu Beginn ein kleines szenisches Spiel. Hannes stand vor der Gottesdienstgemeinde. Er konnte nichts hören, weil er einen Kopfhörer trug. Er konnte nichts sehen, weil seine Augen mit einer extrem dunklen Sonnenbrille bedeckt waren, und er konnte nicht sprechen, weil er einen Lolli im Mund hatte. Anna Weissbeck bezog die Kinder in die Katechese des Sonntagsevangeliums mit ein. Mit Hilfe von verschiedenen Geräuschen und einer Pantomime erklärte sie ihnen die Wundererzählung von der Heilung eines taubstummen Mannes. Die Menschen am See von Galiläa „staunten über alle Maßen und sagten: Er hat alles gut gemacht; er macht, dass die Tauben hören und die Stummen sprechen.“ (Mk 7, 37) Die Fürbitten wurden von vier Firmlingen gesprochen. Auch der Friedensgruß erfuhr eine besondere Gestaltung. Auf den Sitzbänken waren farbige Bänder ausgelegt. Mit ihnen konnte eine Verbindung zu anderen Gottesdienstbesuchern hergestellt werden. „Wenn wir die anderen verstehen, dann ist es, als wenn sich Türen öffnen.“

Nach dem Gottesdienst gab es bei herrlichem Wetter holländischen Eintopf. Eva-Maria Berek, Katrin Heuer, Elisabeth Hörnschemeyer und Ulla Gildemeister freuten sich über den großen Zuspruch. Tags zuvor hatten sie den Eintopf mit 14kg Kartoffeln, 14 kg Möhren, 10 kg Gehacktes und 3 kg Zwiebeln nach dem klassischen Zeltlagerrezept zubereitet. Insgesamt war es ein wunderschöner Sonntagvormittag mit vielen Gesprächen und einem tollen Gemeinschaftserlebnis!