10.04.20

Aktion „Im Gebet verbunden“ – Karfreitag

Es ist vollbracht! Und er neigte das Haupt und übergab den Geist. (Joh 19,30) Hier finden Sie den Gottesdienst-Impuls zu Karfreitag

Mini-Gottesdienst zu Karfreitag 2020 für das persönliche Gebet

+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

GEBET

Herr, unser Gott, du bist uns nahe, noch bevor wir zu dir kommen. Du bist bei uns, noch bevor wir uns aufmachen zu dir. Sieh auf uns, die wir nach dir tasten und dich suchen.

Sieh unsere Sehnsucht nach Glück, unseren Willen zum Guten und unser Versagen.

Erbarme dich unserer Armut und Leere. Fülle sie mit deinem Leben, mit deinem Glück, mit deiner Liebe. Amen.

 

KURZLESUNG

Danach, da Jesus wusste, dass nun alles vollbracht war, sagte er, damit sich die Schrift erfüllte: Mich dürstet. Ein Gefäß voll Essig stand da. Sie steckten einen Schwamm voll Essig auf einen Ysopzweig und hielten ihn an seinen Mund. Als Jesus von dem Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht! Und er neigte das Haupt und übergab den Geist. Weil Rüsttag war und die Körper während des Sabbats nicht am Kreuz bleiben sollten - dieser Sabbat war nämlich ein großer Feiertag - , baten die Juden Pilatus, man möge ihnen die Beine zerschlagen und sie dann abnehmen. Also kamen die Soldaten und zerschlugen dem ersten die Beine, dann dem andern, der mit ihm gekreuzigt worden war. Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, dass er schon tot war, zerschlugen sie ihm die Beine nicht, sondern einer der Soldaten stieß mit der Lanze in seine Seite und sogleich floss Blut und Wasser heraus. Und der es gesehen hat, hat es bezeugt und sein Zeugnis ist wahr. Und er weiß, dass er Wahres sagt, damit auch ihr glaubt. Denn das ist geschehen, damit sich das Schriftwort erfüllte: Man soll an ihm kein Gebein zerbrechen. Und ein anderes Schriftwort sagt: Sie werden auf den blicken, den sie durchbohrt haben. […]Sie nahmen den Leichnam Jesu und umwickelten ihn mit Leinenbinden, zusammen mit den wohlriechenden Salben, wie es beim jüdischen Begräbnis Sitte ist. An dem Ort, wo man ihn gekreuzigt hatte, war ein Garten und in dem Garten war ein neues Grab, in dem noch niemand bestattet worden war. Wegen des Rüsttages der Juden und weil das Grab in der Nähe lag, setzten sie Jesus dort bei.         (Joh 19,28-37.40-42)

    (Evangelium des Tages: Johannes 18,1 – 19,42)

 

IMPLUS

Alles scheint trist und grau – ja gar verloren zu sein. Jesus ist am Kreuz gestorben – Tod – Ende – Aus…

Doch wenn das wirklich das Ende wäre, dann wäre unser Leben ganz schon grau und hoffnungslos. Und gerade nach seinem Tod erfahren wir das erste Zeugnis, dass Jesus mehr als nur „ein Mensch“ war. Blut und Wasser flossen aus seiner Seite!

Nach diesem Zeugnis kann die Trauer doch nur mit Hoffnung ummantelt werden. Wann, wenn nicht jetzt, wird Gott uns seine unendliche Liebe erweisen? Wann, wenn nicht jetzt, wird er Jesus und somit unser Leben nicht im Tod lassen? Wann, wenn nicht jetzt, ist die Zeit der Hoffnung so groß? Die Hoffnung, dass der Karfreitag nicht stehen bleibt. Hoffen wir darauf – es wird Ostern werden.

 

GEDANKEN

-        Wonach dürstet es mir in meinem Leben?
An welchem Menschen, der gestorben ist, denke ich heute ganz besonders. Was ist meine schönste Erinnerung mit diesem Menschen?
Wo trage ich ein schweres Kreuz? Welche Kreuze kenne ich von anderen Menschen?
Welche Hoffnung trage ich in mir?

-          

BITTEN

Jesus Christus kennt einen jeden von uns. Zu ihm können wir mit all unseren Bitten kommen. Ihn bitten wir:
Schenke mir ein wachsames Herz für meine Mitmenschen.
Schenke allen Trauernden Trost und Zuversicht.
Lass uns Menschen die Hoffnung nicht verlieren.
….. (Raum für persönliche Bitten)

-   

VATER UNSER

 Vater unser im Himmel …

 

SEGEN

Der Segen Gottes möge dich umarmen, egal wohin dich deine Wege führn. Die Liebe und sein göttliches Erbarmen, sollst du bis in die Zehenspitzen spürn. Der Segen Gottes möge dich umarmen. Amen.

 

+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

 

 

Hier: Gottesdienst-Impuls als pdf-Datei

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