+++ Zur Information: alle Gottesdienste in unseren Pfarrkirchen und Kapellen entfallen bis auf weiteres +++ die Kindergärten, Pfarrheime, Jugendtreffs und Büchereien bleiben bis auf weiteres geschlossen +++ Betretungsverbot für Alten- und Pflegeheime +++ Stand: 17.03. // 17:57 Uhr +++

20.03.20

Aktion „Im Gebet verbunden“

Die Pfarreiengemeinschaften Bersenbrück-Alfhausen-Lage/Rieste-Vörden (Hasegrund) und Ankum-Eggermühlen-Kettenkamp starten am Wochenende die Aktion „Im Gebet verbunden“. Dazu wird in jeder Kirche der Pfarreiengemeinschaften um 18.00 Uhr das normale Angelusläuten auf circa zehn Minuten verlängert. Jeweils zu den Sonntagen und den Kar- und Ostertagen wird es dann auf den Homepages bzw. auf der facebook-Seite der Pfarreiengemeinschaften tagesbezogene Impulse geben, die zu Hause als kleiner Gottesdienst gefeiert werden können.

Die Impulse werden von den pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erstellt. „Unseren Gemeindemitgliedern fehlt etwas und darauf wollen wir reagieren“, so Pfarrer Jan Wilhelm Witte und Pfarrer Michael Franke ergänzt: „Wenn wir nicht gemeinsam in einem Raum sein können, verbinden wir uns eben im Gebet.“ Beide Pfarrer laden herzlich dazu ein, sich an der Aktion zu beteiligen und jeweils zu Hause um 18.00 Uhr zu beten, in dem Wissen, dass andere mitmachen. Die Homepages sind unter www.pfarreiengemeinschaft-hasegrund.de und www.facebook.com/Kirche.Ankum.Eggermuehlen.Kettenkamp erreichbar.



 



 
Gottesdienst-Impuls zum 4. Fastensonntag 2020 für das persönliche Gebet


 
+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
 
GEBET
Guter Gott, du kennst die Herzen der Menschen. Öffne mich für deine frohe Botschaft, damit ich sehen kann, was du mir zeigst und damit ich hören kann, was du mir sagst. Hilf mir nicht aufzugeben und geduldig zu sein, wenn sich mein Herz nur langsam öffnet, wenn ich deine Zugewandtheit und deine Liebe erst nach und nach verstehe. In deinem Licht will ich mein Leben gestalten und meinen Weg gehen, heute und alle Tage. Amen.
 
KURZLESUNG
Da sprach Jesus: Um zu richten, bin ich in diese Welt gekommen: damit die nicht Sehenden sehen und die Sehenden blind werden. Einige Pharisäer, die bei ihm waren, hörten dies. Und sie fragten ihn: Sind etwa auch wir blind? Jesus sagte zu ihnen: Wenn ihr blind wärt, hättet ihr keine Sünde. Jetzt aber sagt ihr: Wir sehen. Darum bleibt eure Sünde. (Joh 9,39-41)
 
IMPLUS
Den Pharisäern können die Worte Jesu nicht verstehen. Sie verharren in ihrer Blindheit, weil Gott anders handelt, als er es in ihren Vorstellungen zu tun hat. Ihre bisher erfolgreiche Starrheit wird ihnen nun zum Stolperstein, ihre Herzen bleiben verschlossen und so können sie Gottes Heil nicht erkennen. Auch im Herzen gibt es ein Sehen und ein Hören, zu dem es mehr braucht als Augen und Ohren. Es braucht die Bereitschaft den Glauben zu wagen und eine freiwillige Offenheit für Gott - mit allen Zweifeln und Begrenztheiten, die wir mit uns tragen.
 
GEDANKEN
• Wie geht es mir in dieser weltweiten Krisensituation?

• Wo oder wann bin ich blind für das momentane Geschehen in meinem Lebensumfeld?

• Bin ich bereit, mein Herz zu öffnen, damit es sehen und hören kann? Will ich mich davon berühren lassen?

 
FÜRBITTEN
Jesus Christus erleuchtet uns und heilt die Blindheit in unseren Herzen. Ihn bitten wir:
• Öffne unsere Augen für die Nöte unserer Mitmenschen.

• Öffne unsere Ohren für die leisen Töne der Hilfesuchenden.

• Lass uns selbstlos auf einander achten.

• ….. (Raum für persönliche Bitten)

 
VATER UNSER
Gott ruft uns, nach seinem Wort zu leben. Wir sollen ihn sehen, wie er ist. Schon jetzt dürfen wir ihn als unseren Vater erkennen und beten:
Vater unser im Himmel …
 
SEGEN
Gott, unser Vater, segne uns und alle, die wir in unseren Herzen tragen.
Erleuchte uns mit deinem Licht und öffne unsere Augen für deine Taten.
Lass uns ein Spiegel sein für deine Herrlichkeit.
+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.



 

KURZLESUNGEN FÜR DIE WOCHE


 
Montag, 23.03.2020
Da sagte Jesus zu ihm: Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, glaubt ihr nicht. Der Beamte bat ihn: Herr, komm herab, ehe mein Kind stirbt! Jesus erwiderte ihm: Geh, dein Sohn lebt!
(Johannes 4,48-50a)
 
Dienstag, 24.03.2020
Als Jesus ihn dort liegen sah und erkannte, dass er schon lange krank war, fragte er ihn: Willst du gesundwerden?
(Johannes 5,6)
 
Mittwoch, 25.03.2020
Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn wirst du gebären; dem sollst du den Namen Jesus geben. Da sagte Maria: Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast.
(Lukas 1,30-31.38a)
 
Donnerstag, 26.03.2020
Auch der Vater selbst, der mich gesandt hat, hat über mich Zeugnis abgelegt. Ihr habt weder seine Stimme je gehört noch seine Gestalt gesehen und auch sein Wort bleibt nicht in euch, weil ihr dem nicht glaubt, den er gesandt hat.
(Johannes 5,37-38)
 
Freitag, 27.03.2020
Während Jesus im Tempel lehrte, rief er: Ihr kennt mich und wisst, woher ich bin; aber ich bin nicht von mir aus gekommen, sondern er, der mich gesandt hat, ist wahrhaftig. Ihr kennt ihn nur nicht.
(Johannes 7,28)
 
Samstag, 28.03.2020
Einige von ihnen wollten ihn festnehmen; doch keiner legte Hand an ihn. Als die Gerichtsdiener zu den Hohepriestern und den Pharisäern zurückkamen, fragten diese: Warum habt ihr ihn nicht hergebracht? Die Gerichtsdiener antworteten: Noch nie hat ein Mensch so gesprochen.
(Johannes 7,44-46)
 
 
 

 

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