"In unserem Leben gibt es immer wieder bestimmte Punkte, wo eine Entscheidung ansteht.

Wie wird mein Leben weiter gehen?

Welchen Weg soll ich einschlagen?

So ist es auch im Jugendalter:

Welcher Beruf ist für mich der Richtige?

Wie wird sich mein Verhältnis zu meinen Eltern entwickeln, wenn ich mich von ihnen löse?

Was ist richtig und was ist falsch?

Welchen Menschen kann ich vertrauen?

Wie gehe ich mit Enttäuschungen um – in der Liebe?

Was ist der Sinn im Leben?

Gibt es Gott?"

All das sind Fragen, die Jugendliche sich stellen. Sie müssen Entscheidungen treffen.

So ist es auch im Glauben. In der Taufe haben die Eltern und Paten stellvertretend für die Kinder den Glauben bezeugt. Beim Heranwachsen und Erwachsen werden, ist es an der Zeit, dass die Jugendlichen sich mit ihrem Glauben auseinander setzen und eine Entscheidung treffen.

Nein oder Ja zum Glauben.

Das JA zum Glauben werden sie bei der Feier der Firmung vor Gott, dem Firmspender und der ganzen Gemeinde bezeugen.

Bedeutung der Firmung

Das Wort Firmung kommt vom lat. Wort „firmare“ und bedeutet „Stärken, sichern, versichern“. In einem Alter, in dem man bereit ist, selber „Ja“ zu seinem Glauben zu sagen, empfangen Jugendliche dieses Sakrament. Der Heilige Geist kommt dabei auf sie herab und soll ihnen Motivation schenken, sich für den Glauben einzusetzen und als Christen verantwortlich zu handeln.

Vorbereitung

Diese Entscheidung kann man nicht über Nacht treffen. Es bedarf einer Auseinandersetzung mit all dem was mich stört, bewegt und Fragen aufkommen lässt am Glauben. Dort ist eine Auseinandersetzung mit Gott, Jesus Christus, dem Heiligen Geist und der Kirche in unterschiedlicher Weise möglich.

Das Konzept

Je nach Interesse wählen die Jugendlichen aus verschiedenen Blöcken ein Angebot aus, um sich auf die Firmung vorzubereiten.

So haben sie die Möglichkeit sich IHR Firmkonzept ganz individuell zusammen zu stellen.

  • inhaltliche Auseinandersetzung
  • sich sozial engagieren / soziales kennen lernen
  • an etwas teilnehmen / etwas geschenkt bekommen

Uns ist es wichtig, dass die Firmvorbereitung Zeit und Raum gibt, sich mit dem Glauben auseinanderzusetzen. Sie soll als allgemeine Einführung und Einübung in den christlichen Glauben verstanden werden.

Am Ende dieses Weges gibt es den Abend der Entscheidung, wo jeder mitteilt, ob er gefirmt werden möchte oder nicht.

Was kommt nach der Firmung?

Doch was ist danach? Was kommt nach der Firmung? Es gibt viele unterschiedliche Angebote, wo Jugendliche sich einbringen und engagieren können – in den Jugendverbänden, im Zeltlager, bei den Messdiener, in Chören…

In dem Jahr, wo keine Spendung des Firmsakramentes vorgesehen ist, bieten wir im Rahmen der Firmvorbereitung für alle Jugendliche, die sich noch intensiver mit dem Glauben auseinander setzen wollen unterschiedliche Angebote an Fahrten, Projekte etc.

So kann Glauben erfahrbar und lebendig werden!